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BetConstruct: die All-in-One-Plattform für Sportsbook und eSports

Wenige Lieferanten decken so viel Fläche ab wie BetConstruct: Sportsbook, Casino, Retail und Spielerverwaltung stammen aus einer Hand, dazu eine eigene eSports-Abteilung. Bemerkenswert ist noch etwas anderes: Der Anbieter legt seine Konditionen offen.

Modell
Turnkey, White Label und API aus demselben Baukasten
Rechtsträgerin
Soft Construct (Malta) Ltd, Registernummer C45929
Sportarten
mehr als 120 laut Anbieterangabe
Events je Monat
140.000 vor Anpfiff, 90.000 im laufenden Spiel
Historische Basis
über 2 Mio. Partien im Monat aus mehr als 3.000 Ligen
Einstieg
Setup 19,9 T€, Multi-Wallet 25 T€
Ertragsteilung
Turnkey 84 bis 90 % beim Partner, White Label 40 %
Kanäle
Web, Apps und ein eigenes Retail-Modul für Filialen

Das Angebot ist als Baukasten gebaut. Ein Betreiber kann den Sportsbook allein beziehen, ihn um Casino und Zahlungsverkehr erweitern oder das gesamte Ökosystem samt Filialsystem übernehmen. Als Rechtsträgerin führt der Anbieter auf seinen Produktseiten die Soft Construct (Malta) Ltd unter der Registernummer C45929. Ein Gründungsjahr sowie eine Zahl belieferter Betreiber sucht man dort vergeblich, und deshalb stehen beide Angaben auf dieser Seite nicht.

Umfang der Sportsbook-Plattform

Laut Anbieterangabe erreichen Kunden monatlich mehr als 140.000 Partien vor Anpfiff und über 90.000 im laufenden Spiel, verteilt auf mehr als 120 Sportarten und über 20 Sprachfassungen. Der historische Unterbau umfasst über zwei Millionen Begegnungen pro Monat aus mehr als 3.000 Ligen und über 23 Turnierserien. Was der Betreiber daraus macht, bestimmt er selbst: Auswahl der Events, Höhe der Marge, Zuschnitt der Limits, Bewertung einzelner Konten im laufenden Betrieb.

Die Marge ist dabei der Punkt, an dem sich das Interesse des Kunden entscheidet. Sie beschreibt den Abstand zwischen der rechnerisch fairen Quote und derjenigen, die im Wettschein steht. Zwei Buchmacher auf derselben Installation können denselben Bundesliga-Markt daher unterschiedlich teuer verkaufen, ohne dass die Software daran etwas ändert. Der Margen-Rechner holt diesen Aufschlag aus einer Quotenreihe zurück; die Rechnung dahinter steht im Beitrag zum Overround.

Über 20 Sprachfassungen geben einen Hinweis auf die Kundschaft des Lieferanten. Wer Oberflächen, Marktbezeichnungen und Support in dieser Breite pflegt, beliefert Betreiber in sehr unterschiedlichen Rechtsordnungen, und jede davon schreibt eigene Hinweispflichten, Einsatzgrenzen und Sperrmechanismen vor. Die Plattform hält solche Unterschiede daher als Einstellung vor. Aus dieser Bauweise folgt der Befund, auf den dieser Text weiter unten zurückkommt.

Der historische Datenbestand erfüllt einen Zweck, den Produktblätter selten erklären. Eine Quote im laufenden Spiel entsteht aus dem Abgleich mit tausenden ähnlichen Spielverläufen: Wie oft kippte eine Partie nach diesem Stand, in dieser Minute, in dieser Liga noch. Fehlt diese Vergleichsmenge, bleibt jede Live-Quote eine Schätzung, und Schätzungen werden zur Sicherheit teurer verkauft.

Der Werkzeugkasten im Wettschein

Kein Mitbewerber führt eine längere Funktionsliste. Genannt werden Edit Bet, SuperBet, Banker Bet, Special Bets, Counter-Offer, BetPrompt, Quickbet, Book a Bet und die Wettannahme per SMS. Der Cash-Out kommt in drei Ausführungen, nämlich teilweise, vollständig und automatisch, wobei der Betreiber festlegt, welche davon überhaupt erscheint. Bei den Aktionsformen listet der Anbieter Freebets, Accumulator Bonus, Bad Beat Bonus, Wagering Bonus und Profit Boost.

Sechs Quotenformate stehen zur Wahl: dezimal, Bruch, amerikanisch, Indo, Malay und Hongkong. Dazu kommen Einzel-, Kombi-, System- und Kettenwetten, ausgespielt über Web, mobile Ansicht und eigene Apps für iOS und Android. Ein Bet Builder zählt ebenfalls zum Standard.

Die fünf Aktionsformen wirken sehr unterschiedlich auf den Ertrag eines Wettenden. Ein Freebet verlangt keinen eigenen Einsatz, zahlt im Gewinnfall üblicherweise aber nur den Reingewinn ohne diesen Einsatz aus. Ein Profit Boost hebt die Quote eines bereits laufenden Scheins an und ist damit die einzige Form der Liste, die den Erwartungswert direkt anhebt. Ein Bad Beat Bonus greift erst, wenn der Schein knapp verloren ist. Der Lieferant stellt nur den Baukasten. Welche Bausteine sichtbar werden, entscheidet der Buchmacher.

Bei drei der beworbenen Werkzeuge endet die überprüfbare Auskunft beim Namen. Zu Book a Bet, Counter-Offer und SuperBet veröffentlicht BetConstruct keine Funktionsbeschreibung, und die Fachpresse bleibt an dieser Stelle werblich. Naheliegende Deutungen gibt es, belegt sind sie nicht, und eine naheliegende Deutung ersetzt keine Dokumentation. Prüfe es deshalb am konkreten Anbieter: Lege den Schein an, löse die Funktion aus und halte die Quote davor und danach nebeneinander. Diese beiden Zahlen sind belastbarer als jede Produktseite.

Aufschlussreich ist zuletzt, welche Formate diese Liste überhaupt enthält. Malay- und Hongkong-Quoten sowie die Wettannahme per SMS bedienen Regionen, in denen europäische Betreiber kaum auftreten. Findet sich so etwas im Kontomenü eines Anbieters, dessen Markt das nicht verlangt, verrät die Oberfläche die Herkunft der Software.

eSports als eigener Geschäftszweig

Bei BetConstruct bildet eSports eine eigene Produktlinie neben Fußball. Sie führt eFootball, eBasketball und eTennis sowie Wetten auf mehr als 500 Turniere im Jahr, unter anderem zu League of Legends, CS 2, DOTA 2 und Rainbow Six. Im Mittel nennt der Anbieter über 14.000 Begegnungen, jede mit mehr als 100 Märkten und mit eigenem Live-Bild.

Der Grund dafür steckt im Kalender. Fußballligen ruhen nachts, zwischen den Runden und im Sommer, während Turniere in asiatischen und amerikanischen Zeitzonen weiterlaufen. Für den Betreiber schließt das Umsatzlücken. Für den Wettenden folgt daraus eine Warnung: In einem dünn besetzten Markt mit wenig Gegenwetten liegt der Aufschlag üblicherweise höher als im Hauptmarkt einer großen Liga.

Das eigene Live-Bild ist mehr als eine Dreingabe. Wer ein Turnier nur beim Anbieter sehen kann, verbringt die Turnierdauer auf dessen Seite, und genau darin liegt der Zweck. Für die Wettentscheidung hat das eine Kehrseite: Ein Stream läuft je nach Übertragungsweg einige Sekunden nach, die Quotenmaschine des Hauses dagegen nicht. Wer auf das setzt, was er gerade sieht, wettet auf einen Stand, den die Quote bereits verarbeitet hat.

Mehr als 100 Märkte je Begegnung bedeuten außerdem, dass ein großer Teil davon gerechnet und nicht gehandelt wird. Niemand bepreist 14.000 Partien im Monat einzeln. Nebenmärkte entstehen aus Modellen, die auf dem Hauptmarkt aufsitzen, und je weiter ein Markt davon entfernt liegt, desto dicker ist der Sicherheitsaufschlag darin.

Livewetten in Wien: was § 25 W-WG zulässt

Sportwetten sind in Österreich Landesmaterie, und das Wiener Wettengesetz zieht die Grenze für Livewetten anders als der deutsche Glücksspielstaatsvertrag. Für BetConstruct ist das der Punkt, an dem das lauteste Produktversprechen des Hauses auf geschriebenes Recht trifft.

Nach § 25 Abs. 1 Z 4 des Wiener Wettengesetzes ist die Tätigkeit als Wettunternehmerin oder Wettunternehmer „während eines laufenden Ereignisses (Livewetten)" verboten, „ausgenommen Livewetten auf Teilergebnisse oder das Endergebnis". Eine gleichlaufende Beschränkung findet sich in § 16a lit. b. Die Ausnahme ist damit im Wortlaut weiter gefasst als die deutsche Regelung, die neben dem Endergebnis nur in vier ausdrücklich genannten torarmen Sportarten das nächste Tor oder den nächsten Satz zulässt. Ein Teilergebnis im Sinne des Wiener Gesetzes ist an keine Sportartenliste gebunden.

Weiter gefasst heißt allerdings nicht offen. Hunderte kleinteilige Märkte je Partie, wie BetConstruct sie unter dem Schlagwort Micro-Betting als Wachstumsfeld bewirbt, sind keine Teilergebnisse. Wer die Zahl der Live-Märkte zum Verkaufsargument macht, bewegt sich außerhalb dessen, was diese Ausnahme trägt, und zwar unabhängig davon, wie großzügig man „Teilergebnis" liest.

Bemerkenswert ist der zweite Unterschied zur deutschen Systematik. Das Wiener Gesetz ist um die Betriebsstätte herum gebaut: § 2 Z 7 definiert sie als ortsfeste, öffentlich zugängliche Einrichtung, § 3 knüpft die Bewilligung an eine konkrete geeignete Betriebsstätte, und Wettterminals gelten nach § 2 Z 8 und § 13 als Geräte innerhalb einer solchen Betriebsstätte. Pflichten zu Öffnungszeiten, Zutritt und Beschilderung setzen einen physischen Ort voraus. Das Retail-Modul von BetConstruct trifft dieses Regelwerk deshalb unmittelbar, während der Gesetzestext selbst zu rein internetbasierten Angeboten schweigt. Wie weit das Verbot dorthin reicht, lässt sich aus dem Wortlaut nicht beantworten, und diese Seite behauptet es folglich nicht.

Für die Bewertung einer Software bleibt der Befund derselbe wie in Deutschland, nur mit anderer Begründung: Der Funktionsumfang eines internationalen Lieferanten und das an einem Ort Erlaubte sind zwei verschiedene Mengen. Innerhalb des deutschsprachigen Raums ziehen allein diese beiden Rechtsordnungen die Linie an unterschiedlicher Stelle, was jede pauschale Aussage über Marktreife entwertet.

Was die KI-Schicht über Konten weiß

Die KI-Werkzeuge des Anbieters richten sich an Betreiber und nicht an Wettende. Genannt werden eine CRM-KI, die Abwanderung bis zu 14 Tage im Voraus vorhersagt, eine Umbrella-KI für Risiko und Regelkonformität sowie „Betting Mate" für sprachgesteuerte Bedienung. In der Summe entsteht ein System, das Quoten stellt und einzelne Konten fortschreibt.

Die Abwanderungsprognose ist davon die verräterischste Funktion. Ein Modell, das zwei Wochen im Voraus erkennt, welches Konto still wird, steuert Freebets und Ansprachen genau auf jene Konten, die abzuspringen drohen. Das Angebot im Postfach entsteht aus dieser Vorhersage.

„Betting Mate" gehört eigens eingeordnet, weil gesprochene Eingabe eine bremsende Hürde beseitigt. Einen Schein durch mehrere Menüs zu klicken kostet Zeit, ihn zu diktieren kaum. Betriebswirtschaftlich ist das eine Umsatzfunktion, denn weniger Hürde bedeutet mehr Scheine je Sitzung. Auf der Kundenseite entfällt dabei die kurze Unterbrechung, in der man eine Quote gegen eine zweite Quelle hält.

Dieselbe Auswertung trägt auf der Gegenseite das Risikomanagement. Wer regelmäßig Quoten annimmt, die sich hinterher als zu hoch erweisen, fällt in einer solchen Analyse auf und wird üblicherweise im Einsatz beschnitten, lange bevor von einer Sperre die Rede ist. Welche Werkzeuge dahinter arbeiten, beschreibt die Seite zum Risikomanagement; wie Quoten im laufenden Spiel entstehen, die Seite zum Live-Trading.

Die veröffentlichten Preise und ihre Lücken

An diesem Punkt verhält sich BetConstruct anders als der Rest des Feldes: Der Anbieter nennt Beträge. Die Einrichtung kostet 19,9 Tausend Euro, ein Multi-Wallet weitere 25 Tausend Euro. Für den Betrieb stehen zwei Wege offen. Im Turnkey-Modell bleiben 84 bis 90 Prozent des Ertrags beim Partner, 10 bis 16 Prozent gehen an den Lieferanten. Im White Label kippt das Verhältnis auf 60 zu 40 Prozent, diesmal zugunsten von BetConstruct.

Diese Offenheit ist in der Branche unüblich. Altenar nennt zu Preisen nichts, Kambi weist Umsatzbeteiligungen nur gebündelt im Geschäftsbericht aus. Erst die BetConstruct-Zahlen machen die Größenordnung eines Markteintritts nachvollziehbar, und sie liegt niedriger, als in der Debatte oft angenommen wird.

Die Ertragsteilung im Wettschein Zwei Betreiber, dieselbe Engine, dieselbe faire Quote von 2,00. Beim Turnkey-Kunden verbleiben 84 bis 90 Prozent des Bruttoertrags, beim White-Label-Partner 40 Prozent. Wer mehr abgibt, muss mehr in die Quote hineinrechnen, um denselben Deckungsbeitrag zu erzielen. Ablesbar ist diese Differenz in der angebotenen Quote.

Die genannten Beträge sind ein Eintrittspreis, keine Gesamtrechnung. Nicht enthalten sind die eigene Bewilligung, die Anbindung der Zahlungsdienstleister, das Marketing und die laufende Besetzung des Kundendienstes. Wer aus 19,9 Tausend Euro Einrichtungskosten auf das Budget eines Marktauftritts schließt, verrechnet sich erheblich.

Für die Beurteilung eines Buchmachers ist damit weniger wichtig, welche Software er einsetzt, als in welchem Modell er sie bezieht. Im Firmenbuch steht das nicht. Ein Anhaltspunkt liegt in der Bewilligung: Wer eine eigene Landesbewilligung hält, arbeitet nicht im White Label seines Lieferanten, weil dessen Lizenz hier nichts trägt. Die übrigen Anbieter des Feldes stehen im Plattform-Überblick.

Stärken und Vorbehalte im Überblick

BetConstruct gilt als Adresse für schnelle, breite Marktauftritte und ist besonders in Schwellenmärkten präsent, auch mit Krypto-Anbindung. Aus Kundensicht lassen sich Vorzüge und Einwände klar auseinanderhalten.

Was für den Baukasten spricht:

Was dagegen einzuwenden ist:

Der letzte Einwand trifft jeden internationalen Lieferanten und ist deshalb kein Argument gegen BetConstruct im Besonderen. Er verschiebt nur, wo man nachsieht: bei der Bewilligung statt beim Produkt.

Erkennungsmerkmale im laufenden Betrieb

Auffällig ist zuerst die Fläche: mehr als 120 Sportarten, eine ungewöhnlich tiefe eSports-Abteilung und eine lange Reihe eigenwillig benannter Funktionen. Stehen im Kontoprofil Formate wie Indo, Malay oder Hongkong zur Auswahl, ist das ein weiterer Anhaltspunkt, denn ein rein europäisch aufgestellter Betreiber benötigt sie nicht.

Ein zweites Merkmal liegt im Zusammenspiel der Bereiche. Laufen Sportwetten, Casino und Live-Casino auf einem einzigen Guthaben und greifen dieselben Bonusbedingungen, spricht das für ein geschlossenes Ökosystem statt für zusammengesteckte Einzellieferanten. Zwei getrennte Guthaben deuten in die andere Richtung.

Ein drittes Merkmal ist die eSports-Abteilung selbst. Wer eFootball und eBasketball rund um die Uhr führt und dabei Turniere zeigt, die außerhalb der Szene niemand kennt, hat das nicht selbst entwickelt. Solche Kataloge werden zugekauft, und BetConstruct zählt zu den wenigen Häusern, die sie in dieser Tiefe selbst betreiben.

Beweiskraft erreicht das nicht. Es bleibt beim Anhaltspunkt, und eine Zuordnung wird hier erst festgehalten, wenn sie belegt ist. Schneller kommt man über die Wettbedingungen weiter: Verweist ein Betreiber bei Quotenfehlern und nachträglichen Annullierungen auf einen externen Dienstleister, arbeitet er mit ausgelagerter Technik. Der Name des Lieferanten fehlt dort meist, die Zuständigkeit dafür steht umso häufiger. Als Gegenmodell lohnt der Blick auf Sportradar, das ausschließlich Daten und Handel liefert und keine Oberfläche.

Häufige Fragen zu BetConstruct

Was zeichnet BetConstruct aus?

Für Fläche: mehr als 120 Sportarten, über 90.000 Partien im laufenden Spiel je Monat, eine tiefe eSports-Abteilung, dreifach ausgeführten Cash-Out und ein geschlossenes Ökosystem aus Sportsbook, Casino und Filialsystem.

Wie tief reicht das eSports-Angebot?

Ja, als eigene Produktlinie mit eFootball, eBasketball und eTennis sowie mehr als 500 Turnieren im Jahr. Im Mittel nennt der Anbieter über 14.000 Begegnungen mit jeweils mehr als 100 Märkten und eigenem Live-Bild.

Welche Konditionen nennt BetConstruct?

Der Anbieter nennt 19,9 Tausend Euro für die Einrichtung und 25 Tausend Euro für ein Multi-Wallet. Der laufende Betrieb wird über eine Ertragsteilung abgerechnet, deren Höhe vom gewählten Modell abhängt. Bewilligung, Zahlungsanbindung und Marketing sind darin nicht enthalten.

Wie unterscheiden sich Turnkey und White Label bei BetConstruct?

An der Aufteilung des Ertrags. Im Turnkey bleiben 84 bis 90 Prozent beim Partner, 10 bis 16 Prozent beim Lieferanten. Im White Label liegt die Teilung bei 60 zu 40 Prozent zugunsten des Lieferanten. Wer weniger behält, hat weniger Luft für kundenfreundliche Quoten.

Sind Livewetten in Wien erlaubt?

Nur eingeschränkt. § 25 Abs. 1 Z 4 des Wiener Wettengesetzes verbietet die Tätigkeit während eines laufenden Ereignisses, ausgenommen Livewetten auf Teilergebnisse oder das Endergebnis. Eine Sportartenliste kennt diese Ausnahme nicht, hunderte kleinteilige Märkte je Partie deckt sie aber ebenfalls nicht.

Sind Book a Bet, Counter-Offer und SuperBet dokumentiert?

BetConstruct führt diese Funktionen namentlich, veröffentlicht zu Book a Bet, Counter-Offer und SuperBet aber keine Mechanik. Überprüfbar ist allein, was die Oberfläche des Buchmachers zeigt: die Quote vor und nach dem Auslösen.

Wer steht rechtlich hinter BetConstruct?

Auf der Produktseite zum Sportsbook steht dazu keine Jahresangabe und auch keine Zahl belieferter Betreiber. Belegt ist dort die Rechtsträgerin Soft Construct (Malta) Ltd mit der Registernummer C45929, die im maltesischen Handelsregister nachprüfbar ist.

Warum fällt der Cash-Out je Buchmacher anders aus?

Dass die Software den Rückkauf teilweise, vollständig und automatisch beherrscht, der Betreiber aber bestimmt, welche Varianten er freigibt und mit welchem Abschlag. Derselbe Softwarestand kann bei zwei Buchmachern deshalb deutlich verschiedene Rückkaufwerte ergeben.

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